BIOGRAPHIE
© Pablo RodrigoCristina Cordero
Die für ihre „Natürlichkeit und Vielseitigkeit" (Scherzo) sowie für ihren „festen und eleganten" Klang (Ritmo) gerühmte Bratschistin Cristina Cordero aus Madrid festigt seit ihrem Eintritt in das renommierte Cuarteto Casals eine intensive kammermusikalische Tätigkeit im internationalen Musikleben.
Cristina begann im Alter von fünf Jahren mit dem Bratschenspiel. Nachdem sie den spanischen Nationalpreis für künstlerische Berufsausbildung im Fach Musik erhalten hatte, wurde sie von der Fundación Albéniz und der Autonomen Gemeinschaft Madrid gefördert und studierte an der Escuela Superior de Música Reina Sofía bei Diemut Poppen. Dank Stipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung, Juventudes Musicales de Madrid und AIE Artistas absolvierte sie ihren Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater München bei Hariolf Schlichtig. Anschließend schloss sie ihren Master erneut an der Escuela Superior de Música Reina Sofía (ESMRS) bei Nobuko Imai ab.
Als Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter El Primer Palau 2020, tritt sie als Solistin in renommierten Konzertsälen wie dem Teatro Real, dem Palau de la Música Catalana, L'Auditori Barcelona und dem Auditorio Nacional de Música Madrid auf. Dabei musiziert sie mit Orchestern wie dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya, dem Orquesta Sinfónica Freixenet und dem Orquesta de Cámara Andrés Segovia. Darüber hinaus war sie bei Festivals wie dem Verbier Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Krzyzowa-Music zu Gast.
Ihr Engagement für die kulturelle Vermittlung spiegelt sich in innovativen Projekten wider, die klassische Musik und andere Künste einem neuen Publikum näherbringen. Dazu zählt „Romeo y Julieta: Música e Historia“, das nach seiner Uraufführung im Palau de la Música Catalana im Jahr 2021 bereits in mehr als 25 Konzertsälen in Spanien und Lateinamerika aufgeführt wurde. Ihre CD-Einspielung beim Label ARIA Classics wurde von der Kritik hoch gelobt und unter anderem als „ein hervorragendes Debütalbum mit makelloser musikalischer und interpretatorischer Qualität“ (Scherzo) sowie als „ein hybrides Format, das neue Wege beschreitet, ohne musikalische Exzellenz einzubüßen“ (Melómano).
Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sich Cristina Cordero mit großer Leidenschaft der pädagogischen Arbeit und unterrichtet Viola und Kammermusik an der Escola Superior de Música de Catalunya, der Scuola di Musica di Fiesole und dem Royal Conservatoire The Hague.
August, 2026
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